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Informationen für Hofsuchende

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Immer mehr bäuerliche Betriebe öffnen sich für eine außerfamiliäre Hofübergabe. Das Kulturland Modell kann diesen Prozess unterstützen.
Einerseits sind wir auf der Suche nach Nachfolgerïnnen für Höfe die uns von  Bäuerinnen und Bauern übergeben wurden, deren Kinder den Hof nicht übernehmen wollen. Andererseits suchen auch einige unserer Partnerhöfe Nachfolgerïnnen.

Unser Hofübernahme- Stammtisch

Alle zwei bis drei Monate laden wir zu einem abendlichen virtuellen Hofübernahme-Stammtisch ein. Dieser ist für alle, die ernsthaft daran interessiert sind einen Hof zu übernehmen, aber auch für Menschen, die sich aktuell in einem Hofübernahmeprozess befinden. Es nehmen jeweils Mitarbeiterïnnen der  Kulturland-Genossenschaft und auch Bäuerinnen und Bauern unserer Partnerhöfe teil, um ihre Erfahrungen zu teilen und über unsere aktuellen Höfe zu berichten für die wir eine Hofnachfolge suchen. Den nächsten Hofübergabe-Stammtisch findet ihr jeweils unter unseren Veranstaltungen.

Für alle die Interesse haben einen Hof zu übernehmen, bieten wir die Möglichkeit ihr Such-Profil bei uns zu hinterlegen. Wir melden uns wenn uns passende Höfe angeboten werden. Das entsprechende Formular senden wir auf Anfrage gerne zu. 

 

Aktuelle Hofübernahme-Angebote

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Ries Hof 

Nachdem wir schon sicher waren, die Hofnachfolger für den Ries-Hof gefunden zu haben, ist der Übernahmeversuch nun leider doch geplatzt. Hans und Bille werden den Hof in 2022 doch in eigener Regie weiterführen, und gemeinsam machen wir uns auf die Suche nach Junglandwirten für die Übernahme ab 2023. Bis dahin sind wir auch sicher, die Kaufgenehmigung von der Genehmigungsbehörde erhalten zu haben. Denn obwohl unser Modell einer Landbesitz-KG gemeinsam mit den bewirtschaftenden Bäuerinnen und Bauern  bisher überall durchging, hatte der Grundstücksverkehrsausschuss im ersten Anlauf die Zustimmung verwehrt. Nun werden wir die Verträge umgestalten und neu einreichen. 
Dieses langwierige Prozedere und die damit verbundene unklare Situation war ein Hauptgrund für den Rückzug der jungen Familie, welche die langfristige Perspektive und Sicherheit für die Finanzierung des Investitionsbedarfs dringend benötigte. Auch die Schaffung von weiterem Wohnraum für die aussteigenden Bauern hatte sich verzögert. Da die Bedingungen auf Deutschlands besten Böden günstig sind und im Laufe des Jahres die Wohnsituation verbessert und der Kauf genehmigt sein wird, sind wir optimistisch bald neue junge Kulturland-Bäuerinnen und Bauern präsentieren zu können.

Der Ries-Hof ist ein vielseitiger bio-dynamischer Hof inmitten der leicht hügeligen Landschaft der Hildesheimer Börde. Eine Gegend die sonst bekannt ist für eine sehr intensive, konventionelle Landwirtschaft. 

Der Vollerwerbsbetrieb produziert schwerpunktmäßig Feldgemüse (z.B. Möhren und Rote Bete für Völkel Säfte), Kartoffeln, Getreide, betreibt eine Bullenmast sowie einem kleinen Hofladen. Ökologisches und soziales Engagement standen seit der Gründung des Betriebes 1987 stets im Mittelpunkt.

Wulkower Hof

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Der Wulkower Hof liegt in Wulkow bei Lebus im Osten von Brandenburg. Aktuell wird in biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise überwiegend Brotgetreide und Kleegras angebaut und Mutterkühe mit Nachzucht und Angler Sattelschweine gehalten. Zudem werden umfangreiche Naturschutzflächen und Streuobstwiesen bewirtschaften. 

Aus Altersgründen möchte die aktuelle Bäuerin Ulrike Raulf den Hof in den kommenden Jahren gerne übergeben. 

Bei Interesse direkt beim Hof melden unter info [at] wulkower-hof.de.

Hof Mühlenberg

Hagen Hasselbring

Unser Partnerbetrieb Hof Mühlenberg sucht Mitstreiterïnnen:
Hiermit biete ich meinen Bioland- Betrieb zur Teilpacht an. Bewirtschaftet werden 50ha mit 20 bis 80 BP. Davon ca. 30 ha Ackerland. Der Betrieb betreibt eine vielfältige Geflügelhaltung und eine Angus Mutterkuhherde mit Ochsen und Färsenmast. Es besteht die Möglichkeit 20ha zu pachten oder mehr oder weniger.......
Dann gibt es einen Hofladen, einen Automaten, eine Verkaufstour durch Bremen, Großabnehmer und Privatkunden. Wir haben richtig tolle und treue Kunden!

Wir haben neue Verarbeitungsräume, 3 Kühlhäuser, 1 Schlachthaus für Geflügel - alles nach neuesten Standards. Es könnte z.B. eine Solawi sich etablieren oder eine Gemüsegärtnerei sich neu gründen... oder einfach nur ein Vermarktungsprofi oder ein Hobbykäser...

Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Wichtig ist mir, dass fleißige, gut ausgebildete junge Leute etwas aus dem Vorhandenem machen und weiterentwickeln. Also ruft mich an und wir lernen uns kennen!

Hagen Hasselbring 
https://www.hof-mühlenberg.de
hof-muehlenberg [at] ewetel.net
04746 - 72 53 35

Weitere Höfe

Es gibt auch weitere Höfe, die noch nicht Partnerbetriebe der Kulturland-Genossenschaft sind, aber dies gerne werden möchten und Nachfolgerïnnen suche. Die Höfe sind in ganz Deutschland verstreut und sehr unterschiedlich geprägt. Hier nur ein paar Beispiele:

  • Hof Luna, südlich von Hannover, 160 ha, 75 Angler Rotvieh (Milchvieh) Zuchtbetrieb, Agroforst
  • Andelhof, Ostfriesland, 30 ha Solawi mit Gemüse, Acker, Kuhstall
  • Kleiner Hof im Wendland, Niedersachsen (15 ha) - zwei Wohnhäuser mit Wohnraum für 3 Familien. Gemüse, Ackerbau, Kartoffel, Brennerei, lokale Vermarktung, etc
  • Hollerhof bei Oldenburg, 30 ha Ackerfläche - soll eine Solawi entstehen
  • Etliche weitere Anfragen (Halle, Allgäu, ...)
  • Hof Niederholzahusen:
Hof Niederholzhausen

Wir, vier Erwachsene und ein Kind (9 Jahre) bewirtschaften einen Naturland-Betrieb in Nordhessen ca. 25 km nordöstlich von Marburg. Drei von uns arbeiten auf dem Hof, eine auswärts.

Wir leben als Wohngemeinschaft in einem Haushalt.

Der Hof befindet sich in Alleinlage, der nächste Ort ist 6km weit weg. Dort befinden sich auch Einkaufsmöglichkeiten, Kindergarten, Schule etc.

Der landwirtschaftliche Betrieb umfasst 105 ha Grünland und 30 ha Acker mit 30-55 Bodenpunkten. Unser wichtigstes Standbein ist die Schafhaltung mit 450 Mutterschafen.

Der Hof ist ein Vierseithof und Kulturdenkmal. Das Wohnhaus hat ca. 280qm Wohnfläche und weitere Ausbaumöglichkeiten.

Unser Plan ist es unseren Ackerbau sukzessive zu einem Agroforstsystem umzubauen und mit einem Marketgarden zu erweitern. Sowohl für diese Bereiche, als auch für unsere Schafhaltung wünschen wir uns Menschen, die gerne in Gemeinschaft leben und arbeiten wollen.

Leben und Arbeiten auf und mit dem Land begreifen wir als Prozess und wollen ihn mit Euch gestalten.

Als notwendig erachten wir Erfahrung in der Landwirtschaft, Diskursfähigkeit und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Uns ist natürlich bewusst, dass Familien und Gruppen nicht nur aus Bäuerinnen oder Bauern bestehen. So ist es auch bei uns.

Letztlich zählt Verständnis und Sympathie. Wer kein Händchen für Schafe hat, kann hier eins bekommen und für den Agroforst legen wir uns das Händchen zusammen zu.